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Steuer auf E- Zigaretten ? Liquidsteuer ab 01.07.2022 geplante LiquidsteuerSPD und CDU/CSU Fraktion haben sich auf eine neue Art der Besteuerung geeinigt und der Bundestag hat dem Gesetzentwurf zugestimmt. Demnach werden alle ab dem 01.07.2022 hergestellten nikotinfreien und nikotinhaltigen Flüssigkeiten für E-Zigaretten mit 0,16 Euro je ml mit der Tabaksteuer besteuert (als Substitute für Tabakwaren). In vier Schritten soll es bis 2026 dann auf 0,32 Euro je ml hochgehen. Davon werden also auch Shortfill Liquids, Aromen, Basen & Nikotinshots betroffen sein. Das Gesetz bedeutet im Klartext also, dass auf jede 10ml Flasche Liquid ab 01.07.2022 1,60 Euro, ab 01.01.2024 2,00 Euro, ab 01.01.2025 2,60 Euro und ab 01.01.2026 3,20 Euro Tabaksteuer hinzukommen. Wie in Deutschland üblich, wird auf den Nettopreis dann erst die Tabaksteuer berechnet und zusätzlich noch die Mehrwertsteuer aufgerechnet. D.h. effektiv sind es nicht 1,60 Euro die der Fiskus je 10 Milliliter einnimmt, sondern mindestens 1,90 Euro. In der letzten Stufe ab 2026 dann unglaubliche 3,80 Euro je 10ml.

Was sollte man über das Dampfen wissen?

Auch bei Nahrungsmitteln ist der E-Liquid-Hauptbestandteil Propylenglykol (E 1520) als Zusatzstoff zugelassen. In zahlreichen Liquids findet man selbstverständlich auch Nikotin als Zusatz und unterschiedliche andere Aromastoffe.

Elektronische Zigaretten und E-Liquids sind überaus unproblematisch in der Verwendung. In dem aufgesteckten Atomizer, der jederzeit ausgewechselt werden kann, befindet sich das E-Liquid.

Das Aroma wie auch der Geschmack werden durch das Verdampfen des E-Liquids eingeatmet, das durch das Ziehen am Mundstück der elektronischen Zigarette aktiviert wird und den typischen Dampf entwickelt.

Viele benennen das Rauchen einer E-Zigarette auch als Dampfen, was den Vorgang vielleicht sogar etwas treffender beschreibt.

Welche Gefahren und unerwünschte Wirkungen gibt es bei den E-Liquids

Zu möglichen Gefahren und Nebenwirkungen bei dem Einsatz von E-Liquids gibt es bis jetzt noch keine aussagekräftigen Beobachtungen über die Wirkungen und Stoffwechselfolgen, da die elektronischen Zigaretten und auch die Liquids erst eine verhältnismäßig kurze Zeit auf dem Markt sind.

Zu den unerwünschten Wirkungen bei der Nutzung von E-Zigaretten zählt ein trockener Rachen. Der Grund ist das Propylenglykol im Liquid. Mehrheitlich gewöhnt sich jedoch der Körper daran und die Beschwerden verschwinden nach einigen Tagen. Bei manchen Personen wurden aber auch Allergien nachgewiesen.

Was gibt es für Neulinge zu beachten?

Neulingen wird es empfohlen, zu Anfang Liquids mit Tabak ähnlichen Geschmack zu testen, um festzustellen, welcher Hersteller und welche Mixtur der Liquids am ehesten zu einem passen. Hat man zuvor die klassischen Zigaretten konsumiert, sollte man mit einem an Sie angepassten Nikotinwert beginnen. Die jeweiligen Geschmacksrichtungen der Liquids können dann je nach Vorliebe in unserer Probierbar ausprobiert werden.

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